Bad Sobernheim 30.06.2014

 

Die Kinder geben ganz viel zurück

 

Von Wilhelm Meyer

HAUSAUFGABENHILFE Ehrenamtliches Projekt der evangelischen Kirche läuft seit zehn Jahren erfolgreich

BAD SOBERNHEIM - Zehn Jahre Hausaufgabenhilfe der evangelischen Kirchengemeinde an der Grundschule Bad Sobernheim sind ein Grund zum Feiern. Da ist es mittlerweile schon die dritte Grundschulgeneration, die die Frauen des Teams betreuen und die Ältesten der Schüler, mit denen sie vor zehn Jahren gebüffelt haben, dürften jetzt mit ihrer Lehre fertig sein oder gerade ein Studium beginnen.

 

Die von ihren Musiklehrerinnen Ingrid Schilly und Kitry Gentner-Knöbel bestens eingestimmten Schüler der Chor-AG legten zusammen mit den Flöten- und Glockenspielkindern bei der Feier richtig los – heiter, beschwingt und mit einem Rhythmus, der in die Beine ging. Das bemerkte auch Pfarrer Christian Wenzel zu Beginn seiner kleinen Ansprache, wie sich alle Gesichter rundum erhellten. Unmittelbar teilte sich die Freude der Kinder beim Singen und Spielen mit. Das beantwortet auch gleich eine Frage: Warum die Frauen der Hausaufgabenhilfe den Spaß an ihrer Aufgabe nicht verlieren? Sie haben selbst riesigen Spaß daran, denn die Kinder geben ganz viel zurück.

 

Pfarrer Wenzels Fragen gingen jedoch weiter. Wie funktioniert so etwas? Wie kommt es, dass Dinge, die unbezahlbar sind, einfach gemacht werden? Gute Ideen, weiß Wenzel, gibt es in der Kirchengemeinde viele und die Hausaufgabenhilfe war eine davon. Kinder mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung, und zunehmend sind es Flüchtlinge und vor allem die Schwächsten dabei, die Kinder, die Hilfe brauchen. Da waren es die Frauen der Hausaufgabenhilfe, die an richtiger Stelle früh genug ansetzen wollten.

Ohne Helga Bohn und ihr organisatorisches Talent und Durchhaltevermögen wäre die Hausaufgabenhilfe vielleicht eine gute Idee, vielleicht ein schönes Strohfeuer geblieben. Sie hat die Idee auf solide Füße gestellt, ein Konzept entwickelt und zudem für finanzielle Unterstützung gesorgt. „Manchmal haben wir Glück“, kommentierte Bohn und meint zum Beispiel die Unterstützung durch die ADD. Sie macht es möglich, dass neben dem Ehrenamt honorierte Sprachförderung angeboten werden kann.

Den Dank der Schule brachte Konrektorin Daniela Flügel mit.

 

 

 

Kinderbuchautor Stefan Gemmel zu Gast in Bad Sobernheim

 

Von Wilhelm Meyer

BAD SOBERNHEIM - Hatte schon das Jahr 2013 an der Grundschule ganz im Zeichen des Lesens gestanden, steht diese „Grundkompetenz“ auch 2014 offenkundig an vorderer Stelle. Mit Stefan Gemmel hatte man sich einen Autor an die Schule geholt, der für seine Art der Leseförderung schon das Bundesverdienstkreuz erhalten hat.

 

Begeistert und hellwach

 

Doch was sich nach Büffeln und Anstrengen anhört, nämlich „Grundkompetenz Lesen“, ist reiner Spaß, wie es Gemmel in seinen Lesungen vormacht. So wunderte es auch keinen, warum Gemmel 2011 vom Deutschen Buchhandel zum Lesekünstler des Jahres gewählt wurde. Das zeigte er auch an der Bad Sobernheimer Grundschule. Die Schüler waren hellwach, begeistert.

Den Kindern ist Gemmel so nah, weil er selbst so ein Schüler gewesen ist. Zum Lesen, so erzählt er, ist er erst ziemlich spät gekommen. So fragte er sich: „Was hätte ein Autor machen müssen, um mich zu begeistern?“ „Der hätte es schon krachen lassen müssen“, ist Gemmels Antwort – und daran hält er sich.

Das „eigentliche“ Lesen, wo der Autor hinter einer Brille verschwindet und erst aufhört, wenn der Letzte seinen eigenen Träumen nachhängt, ist Gemmels Sache nicht. Er ist in ständigem Gespräch mit den Schülern, will wissen, was sie gut finden, was ihnen Spaß macht und ist offen für Anregungen. Vor allem aber ist er griffig – etwa wenn Gemmel erzählt, wie toll es ist, beim Verwandtenbesuch, wenn alle nichts Besseres zu tun haben als zu quatschen, ein Buch dabei zu haben.

Einer ganzen Schule vorgelesen zu haben, ist aber eine seiner leichteren Übungen, hat Gemmel doch sogar die Weltmeisterschaft im Vorlesen für sich erfunden und den Titel auch gleich mitgenommen. Mit der größten Lesung eines einzelnen Autors, mit 5400 zuhörenden Kindern, ist er im Guiness-Buch der Rekorde verzeichnet.

 

Die zweiten und dritten Klassen bekamen aus einem Buch vorgelesen, das es noch gar nicht zu lesen gibt. „Die geheimnisvolle Felsenhöhle“ ist zwar schon geschrieben, aber noch nicht erschienen. Eine „gruselwitzige“ Geschichte, in der ein Junge die Hauptrolle spielt, der im Rollstuhl sitzt. Den gruseligen Teil, was es mit den roten Augen auf sich hat, werden die Kinder wohl selbst lesen. Denn in der neuen Bibliothek der Schule dürfte dieser „brandneue Gemmel“ dann bestimmt nicht fehlen.

 

Hausaufgabenhilfe der evangelischen Kirchengengemeinde Bad Sobernheim hat sich längst bewährt

 

BAD SOBERNHEIM - (red). Vor zehn Jahren gründeten engagierte Frauen in der evangelischen Kirchengemeinde eine Hausaufgabenhilfe an der Grundschule Bad Sobernheim. Das Projekt zur Förderung von mehr Chancengerechtigkeit für Kinder ist zum Erfolgsmodell geworden.

 

Nachmittags um 14 Uhr in der Grundschule: Vor einem Klassenzimmer im zweiten Stock warten vier Kinder. Nachdem Helga Bohn den Raum aufgeschlossen hat, tröpfeln nach und nach weitere Schülerinnen und Schüler herein. Sie kommen zur Hausaufgabenbetreuung und werden von Dorothea Wüster und Sigrid Bettenstedt-Heise empfangen. Beide gehören zum ehrenamtlich arbeitenden Team der Hausaufgabenhilfe, vor zehn Jahren ins Leben gerufen von der Evangelischen Kirchengemeinde.

Emily sucht sich einen Platz am Tisch. Sie ist acht Jahre alt und eher schüchtern. Leise beantwortet sie die Frage nach ihren liebsten Schulfächern: Sport und Musik. Heftiges Nicken folgt, als sie gefragt wird, ob sie gerne in die Hausaufgabenhilfe komme. „Es ist schön, wenn wir nach der Arbeit zusammen spielen“, erklärt sie leise.

 

Neben Emily sitzt Peter. Sein Vorname klingt deutsch, aber seine Familie ist erst kürzlich aus Ägypten nach Deutschland gekommen. Da traf es sich gut, dass Wahida Monir-Yassin zum Team der Hausaufgabenhilfe gehört und ihm mit einer individuellen Sprachförderung die Eingewöhnung erleichtern konnte. Sie ist selbst ägyptischer Herkunft und kümmert sich um mehrere Kinder von Flüchtlingsfamilien, die einen weiten Weg vom Nil an die Nahe hinter sich haben.

 

„Wir betreuen Kinder, die bei der Bewältigung ihrer Hausaufgaben Schwierigkeiten haben und zu Hause keine oder zu wenig Unterstützung finden“, erläutert Bohn, die das Projekt seit zehn Jahren koordiniert. „Mehr als die Hälfte stammen aus Familien mit Migrationshintergrund, daher spielt die Sprachförderung eine große Rolle.“

 

Die Idee zur Hausaufgabenhilfe entstand 2003 in einem Seminar zum Armutsbericht des Kirchenkreises An Nahe und Glan. Der Diakonieausschuss schlug Bildungsförderung vor, um Kindern zu mehr Chancengerechtigkeit zu verhelfen. „Der Schulerfolg hängt immer noch stark von der sozialen Herkunft ab. Da wollten wir einhaken und zu einem Ausgleich beitragen“, sagt Helga Bohn. Man habe hier die Chance gesehen, „mit kleinen, aber sehr wirksamen Hilfen konkret an dem Thema Armut zu arbeiten“.

 

Die Kirchengemeinde ist seitdem Träger der Hausaufgabenhilfe. Rasch fand sich ein Team aus engagierten – überwiegend weiblichen – Helfern zusammen, ebenso rasch wuchs die Zahl der Kinder, die von dem Angebot Gebrauch machten. Heute betreuen 14 Mitglieder des Teams etwa 30 Schülerinnen und Schüler. Dagmar Lauf, eine der Frauen der ersten Stunde, empfindet bleibende Freude an ihrem ehrenamtlichen Engagement, das ihren Interessen entspricht. „Ich bin hier mehr Oma als Lehrerin und das macht einfach Spaß“, fasst sie zusammen. „Die Kinder kommen oft auch mit Problemen zu uns, die sie in ihren Elternhäusern haben“, fügt Monika Meyer hinzu. „Da ist ein Gespräch manchmal wichtiger als die Hausaufgaben.“

Nach der Wahrnehmung des Teams fehlt es nicht an Anerkennung durch die Schule. „Die Lehrer wissen, was wir leisten und sehen unsere Arbeit positiv“, meint Jana Schmidt. Inzwischen ist sie zusätzlich als Honorarkraft eingestiegen, leitet die Arbeitsgemeinschaften Nähen und Origami.

 

 

 

Kids an die Knolle

 

FREILICHTMUSEUM Sobernheimer Grundschüler gehen unter die Gärtner

 


BAD SOBERNHEIM - (wmy). Das Wetter hatte nicht mitgespielt. Auch wenn sich die Sonne beim Besuch der Klasse 2b der Bad Sobernheimer Grundschule im Freilichtmuseum pünktlich aus den Wolken geschält hatte, konnten die Kinder doch ihr Vorhaben nicht ausführen. Gekommen waren sie nämlich, um auf dem kleinen Acker hinter dem Trafoturm Kartoffeln zu setzen. Doch der schwere lehmige Boden hatte sich von den Regenschauern zuvor vollgesogen, an ein Kartoffelsetzen war nicht zu denken. Doch langweilig wurde es dennoch nicht. Horst Günther machte die Kinder spannend mit der Kartoffel vertraut. Ohne die Hilfe der Eltern, lobte Lehrerin Bettina Laun, wären solche tollen Projekte wie die in Zusammenarbeit mit dem Freilichtmuseum kaum möglich. So begleiteten Eva Gobs, Silke Kehrein und Astrid Berger die Kinder durchs Museum. Beim ersten Besuch der Klasse von Klassenlehrerin Christine Heimbrodt im Freilichtmuseum wollten sich die Kinder erst mal gründlich umsehen.

Bald aber werden die Kinder ihre Kartoffeln setzen können. Die sollen mit ihrer sorgfältigen Pflege übers Jahr im Herbst dann hoffentlich vielfach Früchte tragen. Darauf freuen sich die Kinder schon jetzt.

Was man alles aus Kartoffeln machen kann, erzählten sie Günther mit großer Begeisterung. Brei, Pommes, Suppe, Bratkartoffeln, Pellkartoffel, Puffer und selbst Röstis kannten die Kinder. Dass auch auf den Chipstüten Kartoffel drauf steht, überraschte den ein oder anderen dann doch.

 

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-sobernheim/vg-bad-sobernheim/sobernheim/kids-an-die-knolle_14139394.htm

Schulsozialarbeit: Stunden für Bad Sobernheimer Grundschulen sollen aufgestockt werden

 

Von Gert Schatto

BAD SOBERNHEIM - Klaus Lunkenheimer sagt es ganz deutlich: Ohne Schulsozialarbeit „kämen wir gar nicht mehr klar“. Die Anzahl der Kinder und Familien, die auf diese Hilfe angewiesen ist, „wird jedes Jahr mehr, und die Fälle werden immer schwieriger“, berichtet der Leiter der Bad Sobernheimer Grundschule. Die Sozialarbeiterinnen Helga Bohn und Patricia Castello Branco kümmern sich um die vier Grundschulen der Verbandsgemeinde (siehe Kasten).

 

Damit den Betroffenen auch weiterhin wirklich geholfen werden kann, hat Lunkenheimer bei der Verbandsgemeinde beantragt, die Anzahl der Stunden für die Schulsozialarbeit aufzustocken. Das, erklärt Lunkenheimer, sei notwendig, um der Schwere der Aufgabe auch tatsächlich gerecht zu werden.

Beim Bürgermeister dürfte Lunkenheimer mit seinem Wunsch nach mehr Stunden offene Türen einrennen. Rolf Kehl (CDU) hält die Schulsozialarbeit, einst von Lunkenheimers Vorgänger Werner Bohn installiert, längst für eine „sinnvolle Einrichtung“. Es gehe schon lange nicht mehr um Schulkinder alleine, denen geholfen werden müsse, sondern zunehmend auch um deren Eltern, die Familien.

 

Bisher hat die Verbandsgemeinde zur Finanzierung auch Geld aus dem Programm „Bildung und Teilhabe“ (BuT) zur Verfügung. Falls das Bundesprogramm ausläuft, will Kehl die Schulsozialarbeit alleine mit Mitteln aus dem Verbandsgemeinde-Haushalt tragen – das ist dem Bürgermeister die Sache wert. Deshalb soll der Verbandsgemeinderat heute den Vertrag mit der eigenen Schulsozialarbeiterin und den Betreuungskräften verlängern, hat Kehl auf die Tagesordnung geschrieben. Die zweite Schulsozialarbeits-Stelle wird vom Landkreis finanziert.

 

Bereits ein Fünftel der 300 Kinder der Bad Sobernheimer Grundschule hat irgendwie mit der Schulsozialarbeit zu tun, berichtet Schulleiter Lunkenheimer. Das reicht von der Einzelfallhilfe über Streitschlichtung und Prävention bis zur Arbeit in Familien. Immer mehr Kinder leiden unter Erziehungsproblemen und unter Vernachlässigung, weiß Lunkenheimer – Tendenz stark steigend.

 

 

Breites Spektrum

Die Schulsozialarbeiterinnen kümmern sich um auffällige Kinder, Eltern und Erziehungsberechtigte und arbeiten natürlich auch mit den Lehrern der Schule. Ein weiterer Schwerpunkt ist die sozialpädagogische Gruppenarbeit im Klassenverband, mit Schülergruppen und der Einsatz im Nachmittagsbereich. Sie bieten Sprechstunden und Beratungstermine an sowie Hilfe und Unterstützung in besonderen Situationen und Lebenslagen. Ihre Arbeit ist vertraulich und steht allen Schülern und deren Eltern sowie Erziehungsberechtigten kostenlos zur Verfügung.

Die Schulsozialarbeit an der Grundschule stößt jetzt bereits an Grenzen, teilt Lunkenheimer mit. Das Projekt „Soziales Lernen“ etwa, das der Schulleiter für sehr wichtig hält, sei wegen der vielen Konfliktfälle kaum mehr zu leisten.

 

 

 

 

Förderverein sponsert Pausenspiele

 

BAD SOBERNHEIM (pb) Der Förderverein der Grundschule Bad Sobernheim war und ist sehr rührig. So konnte er zwei neue Fahrzeuge für den Schulhof der Erst- bis Viertklässler in Münchwiesen beschaffen und für jede Klasse zudem eine Spielekiste für die Pausen. Aus den bunten Kisten kann man Softbälle holen, Springseile, Schläger für das flotte Tischtennisspiel und vieles mehr. Alles in allem kosteten diese Sachen rund 700 Euro, teilt Klaus Behrendt vom Förderverein mit. Mit neuen Mitgliedern und weiteren Geldspenden kann der Förderverein weitere gute Sachen im Schulkomplex zugunsten der Grundschüler bewirken, betont Behrendt.

 

„Kids an die Knolle“ lautet eine neue Aktion der Grundschule gemeinsam mit dem Freilichtmuseum und dem Förderverein. Die Kinder bestellen einen Kartoffelacker. Dafür wird allerdings noch Arbeitsgerät gesucht, also etwa Gartengerät zur Bodenlockerung oder zum Jäten von unerwünschtem Bewuchs der Kartoffelzeilen. Klaus Behrendt denkt, dass mancher Hobbygärtner solches Gartengeschirr übrig hat oder nicht mehr benötigt. Er würde diese Sachen dann auch bei den spendablen Mitbürgern gerne abholen. Anruf bei ihm genügt unter Telefon 06751/4707

Am Ruhetag gehört Museum den Kindern

 

BAD SOBERNHEIM - (wmy). Schon seit vier Jahren arbeiten die Grundschule und das Freilichtmuseum zusammen. Zuerst gab es das Führungsprojekt, bei dem Schüler der vierten Klassen jüngere Mitschüler und schließlich Besucher durch das Freilichtmuseum leiten. Dann kam das „Grüne Klassenzimmer“ hinzu. Damit wurde der Unterricht der Ganztagsklasse 2a montags ins Museum verlegt.

 

Wenn das Freilichtmuseum Ruhetag hat, haben die Grundschüler mit Klassenleiterin Kitry Gentner-Knöbel das Nachtigallental fast ganz für sich alleine. Beim jüngsten Besuch ging es um das Thema Fachwerkbau.

 

In einer Kiste mit der Aufschrift „Chef Kulinar“ hatten die Kinder den Rest der Mahlzeit der ganzen Klasse verstaut. Werkzeug, zu dem auch ein langer Strick gehörte, hatten die Kinder dabei. Die Kisten trugen die Stärksten. Den Strick trugen aber alle gemeinsam – damit alle an der Leine bleiben...

 

 

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-sobernheim/vg-bad-sobernheim/sobernheim/am-ruhetag-gehoert-museum-den-kindern_13983088.htm

Klasse 2b mit Fritz
Klasse 2b mit Fritz

Claudia Bohr und Fritz in der Schule

 

Anfang Oktober 2010 kam Fritz, ein kleiner, frecher Jack-Russell-Terrier, im Alter von acht Wochen in unsere Familie. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch überhaupt nicht daran, was sich aus meiner Zeit mit Hund entwickeln würde. In erster Linie wollten wir einen einigermaßen gut erzogenen Hund, den wir auch mal in den Urlaub oder auf einen Ausflug mitnehmen können. Mit diesem Gedanken fand ich die Tierpsychologische Hundeschule Marschall in Münchwald und es begann eine Zeit mit viel Auf und Ab. Da Fritz ein Terrier ist, war die Erziehung nicht wirklich einfach und ich war manchmal dem Verzweifeln nahe, doch Dank Isabel Marschall's Motivation blieben wir eisern dabei, und es wurde wirklich immer besser. So schafften wir im Mai 2012 die Begleithundeprüfung, welche eine Voraussetzung für die Therapie-Besuchs-Hunde-Ausbildung ist. Obwohl ich da noch nicht wusste, ob ich diese Ausbildung irgendwann einmal einsetzen werde, machte ich sie, um die Bindung zwischen Fritz und mir noch mehr zu intensivieren.

Die Ausbildung machte unheimlich viel Spaß und es zeigte sich, dass mir die Arbeit im Heim für körperlich und geistig benachteiligte Menschen sehr viel Freude bereitete. Nach bestandener Prüfung im November 2012 schaute ich mich dann um, wo ich die Arbeit gut einsetzen könnte und stieß auf den Hüttenberg in Bad Sobernheim, eine Heilpädagogische Einrichtung der Diakonie Bad Kreuznach. So gehe ich nun seit Februar 2013 regelmäßig mit Fritz zum Besuch dorthin und es ist einfach schön zu sehen, mit welch kleinen Dingen man den Bewohnern eine Freude machen kann.

 

Im Laufe des Jahres kam mir dann der Gedanke, dass ich Fritz ja auch mit in die Schule nehmen könnte, wenn ich als Lesemama in der Klasse meines Sohnes bin. Nach einem Gespräch mit der Klassenlehrerin Frau Heimbrodt und Direktor Lunkenheimer, konnte ich nun Fritz mit in die Schule nehmen. Vorab wurde bei den Eltern der Schüler noch einmal abgefragt, ob es vielleicht ängstliche oder allergische Kinder gibt, damit der Besuch von Fritz ein schönes Erlebnis für alle wird und vor allem ich, als Hundeführerin, Bescheid weiß, bei welchen Kindern ganz besondere Vorsicht geboten ist.

Für die Kinder ist es ein sehr schönes und besonderes Erlebnis einem Hund vorzulesen, ihn einmal streicheln zu dürfen oder auch zu merken, Fritz liegt ja nur da - ich brauche keine Angst zu haben.

Da es den Kindern viel Freude bereitet, wenn Fritz da ist, hat mich Frau Heimbrodt angesprochen, ob ich vielleicht mit Fritz zusammen das Thema Hund im Sachkundeunterricht mit begleiten würde.

Da es mir im Moment zeitlich möglich ist, dies zu tun und auch sehr viel Spaß macht, haben wir zusammen viele interessante Themen rund um den Hund vorbereitet.

Die Kinder werden z.B. lernen, wie sie sich richtig Verhalten (laut – leise), oder was Hunde für Körperteile haben, was sie zur Versorgung brauchen und wie sie sich untereinander verständigen (Körpersprache). Außerdem werden sie viel über den Umgang mit Hunden lernen, wenn z.B. beim Spielen oder Spazieren gehen ein nicht angeleinter Hund auf sie zukommt → ruhig stehen bleiben, wie ein Baum, nicht wegrennen.

Und natürlich werden die Kinder auch erfahren, was es für unterschiedliche Hunderassen und welche Hundeberufe es gibt.

Der Spaß darf natürlich auch für alle nicht zu kurz kommen, deshalb werden die Kinder auch mit Fritz nach Anleitung spielen dürfen. Sie können z.B. ein Spielzeug werfen und Fritz darf es dann apportieren, oder ein Intelligenzspiel mit Leckerlies befüllen, welche Fritz dann sucht.

Wenn es das Wetter zulässt werden wir auch mal mit Fritz in den Park gehen um dort mit ihm zu spielen.

Wenn es die Zeit erlaubt werde ich die Klasse auch bei Wandertagen oder anderen Aktivitäten mit Fritz zusammen begleiten.

Wir freuen uns sehr auf die Zeit in der Schule,

 

viele Grüße

Claudia mit Fritz  

Eltern fordern Sicherheit auf dem Schulweg

BAD SOBERNHEIM - (mp). Ein sicherer Schulweg liegt Kindern und Eltern der Grundschule am Herzen. Mario Geib, der Elternsprecher der Klasse 4b, hatte gestern morgen eine Demo am Kreisel in der Poststraße organisiert. Mit Schildern wurde der Protest deutlich gemacht.

Beim Stadtvorstand haben die Eltern ihre Vorstellungen mit Bürgermeister Michael Greiner besprochen. Besonders nach dem Wegfall der „Roten Teppiche” sehen die Eltern die Sicherheit auf dem Schulweg kritisch. Wenn es nach gesetzlichen Vorgaben für einen Zebrastreifen oder eine Ampel nicht reiche, so könne man doch mit einfachen Mitteln den Schulweg sicherer machen: am Kreisel Schilder aufstellen und mit weißer Farbe die Piktogramme von Kindern auf die Fahrbahn malen. Das wäre ein Minimum an Sicherheit, wobei die Eltern auch auf die Rücksichtnahme der Autofahrer setzen.
 
 

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-sobernheim/vg-bad-sobernheim/sobernheim/13650716.htm

Junge Gärtner pflanzen alte Sorte

 
GRÜNES KLASSENZIMMER Zweitklässler setzen Apfelbaum auf der Steuobstwiese im Freilichtmuseum

BAD SOBERNHEIM - (zie). Bereits seit drei Jahren besteht eine Kooperation zwischen der Grundschule Bad Sobernheim und dem Freilichtmuseum. Schüler der jeweils vierten Klasse führen dabei jüngere Mitschüler und Besucher durch das Freilichtmuseum. Im Sommer dieses Jahres startete ein neues Projekt unter dem Motto „Grünes Klassenzimmer“, wobei für Schüler der zweiten Klasse regelmäßig Unterrichtsstunden in das Freilichtmuseum verlegt werden. Nun pflanzten die Grundschüler der Klasse 2a auf die Streuobstwiese am Hauptweg zwischen der Baugruppe Mosel-Eifel und der Kapelle Linz-Ockenfels einen Apfelbaum der alten Sorte „Mutterapfel“.

Initiiert hatte die Aktion Sara Rieger, freie Mitarbeiterin der Museumspädagogik im Freilichtmuseum. Klassenleiterin der Ganztagsklasse 2a, Kitry Gentner-Knöbel, war mit ihren Schülern gekommen, um unter fachmännischer Unterstützung von Holger Glockner, Vater eines der Kinder, das Bäumchen in die Erde zu setzen. Zuvor hatte die Klasse aber noch ein Lied gesungen und Dr. Ullrich Brand-Schwarz, stellvertretender Museumsdirektor, spendierte Kindersekt, mit dem der kleine Apfelbaum gebührend gefeiert und angegossen wurde, damit er gedeihe. Dr. Brand-Schwarz freute sich über die tolle Aktion der Kinder in der urwüchsigen Natur des Nachtigallentals und fand zudem das Programm des „Grünen Klassenzimmers“ sehr gut.

Gentner-Knöbel konnte sich dem nur anschließen: „Die Kinder machen so wertvolle Naturerfahrungen sozusagen live und können dabei mit allen Sinnen in der Natur des Freilichtmuseums lernen, was auch dafür ein wunderbarer Ort ist.“

 

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-sobernheim/vg-bad-sobernheim/sobernheim/junge-gaertner-pflanzen-alte-sorte_13629639.htm

 

 

Sobernheimer Eltern aktiv: Lotsendienst für einen sicheren Grundschulweg

 

Bad Sobernheim - Wichtig für Schüler und i-Dötzchen gerade in der dunkleren Herbst- und Winterzeit ist es, zu sehen und gesehen zu werden.

 

Reflektoren an den Ranzen und an der Kleidung wirken wahre Wunder. Und sie helfen auch Autofahrern, rechtzeitig zu erkennen: Achtung, hier laufen Schulkinder. Das weiß der Elternbeirat der Grundschule Münchwiesen um Leiter Klaus Lunkenheimer und Sprecher Ron Budschat. Sie haben sich über die Sicherheit der Schulwege ihre Gedanken gemacht und handelten rasch.

So fanden mehrere Aktionen statt, gefährliche Stellen und neuralgische Punkte wurden unter die Lupe genommen. Klares Ziel dabei war, für eine größere Schulwegsicherheit zu sorgen. Dafür wurde um eine Mithilfe im Lotsendienst geworben. Sie lässt sich aber nur mit freiwilliger Hilfe vieler Eltern und Schüler realisieren.

Das betonten Eltern wie Schulleitung. Das nun begonnene Projekt sieht vor, dass die Begleitperson zu Fuß zur Schule läuft (und zurück). An mehreren Sammelstellen stoßen die Kinder dazu und werden allesamt sicher zur Schule begleitet. Es wurden für den Einsatz ehrenamtliche Verkehrshelfer geworben, und mittlerweile ist die Schulung und Belehrung durch die Verkehrspolizei abgeschlossen.

Die Lotsen sind jedoch keine Aushilfspolizisten, haben keine gesonderten Rechte gegenüber Autofahrern. Sie können nur appellieren und auf sich aufmerksam machen. Regelnd in den fließenden Verkehr eingreifen dürfen sie nicht. Sie müssen warten, bis sich im Verkehrsfluss eine ausreichend große Lücke ergibt, durch die sie die Schüler am besten in gut sichtbaren Gruppen über die Straße führen.

Bevor sie losgehen, signalisieren sie allen Autofahrern mit ihrer Kelle, dass Schüler die Fahrbahn überqueren möchten. Klingt alles einfach, doch oft sieht die Praxis anders aus. Daher wurden die Verkehrshelfer von Polizeibeamten zuvor geschult und belehrt. Ein ermutigendes Zeichen: „Uns sind keine schweren Unfälle mit Kindern bekannt, wenn Verkehrslotsen im Einsatz sind", berichtete Jürgen Ackva aus der Polizeistatistik.

Die Lotsen seien aus jeglicher Haftung ausgeschlossen und über den Gemeinde-Unfall-Verband während ihres Einsatzes versichert. Das ist wichtig für alle, die darüber nachdenken, ob sie sich an der Aktion beteiligen sollen. Grundsätzlich: Eltern hafteten zu jeder Zeit selbst für ihr Kind. Das wurde vorab juristisch geklärt und wird schriftlich fixiert, so die Initiatoren.

Es kann ein Morgendienst oder ein Mittagsdienst übernommen werden, letztlich profitieren alle von der Sicherheit der Kinder, bekräftigte Elternsprecher Ron Budschat bei der Präsentation. Bad Sobernheims Verkehrsdezernent und Erster Stadtbeigeordneter Alois Bruckmeier informierte die Eltern über die Verpflichtung der Stadt, die rot markierten Übergänge vor der Grundschule aus rechtlichen Gründen entfernen zu müssen. Grund: Die roten Übergänge könnten von Radlern als offizieller Radweg wahrgenommen und genutzt werden. Sollte es dann zu einem Unfall kommen, wäre einen Regressforderung an den Landesbetrieb Mobilität (LBM) möglich. Daher habe das sich absichernde Land über den LBM angeordnet, die missverständlichen Rotzonen zu entfernen – in Bad Sobernheim nicht nur vor der Grundschule, sondern auch an den beiden Kreiseln am Untertor und an der Kreuzung von Monzinger und Eckweilerer Straße und Kuhweg.

Nun plädierten die Eltern um Ron Budschat dafür, vor der Schule einen Zebrastreifen aufzutragen. Schulleiter Klaus Lunkenheimer schlug außerdem vor, große weiße Füße auf die Straße aufzukleben, wie es an anderen Schulen bereits längst der Fall sei. Z Die Arbeitszeiten des neuen Lotsendienstes der Grundschule Münchwiesen sind auf montags bis freitags von 7.40 bis 8 Uhr und von 11.50 bis 12.10 Uhr festgelegt. Wer sich als Lotse engagieren möchte, kann sich in der Bad Sobernheimer Grundschule melden: Telefon 06751/855 590. Bernd Hey

 

Quellle: Oeffentlicher Anzeiger, http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/kirn_artikel,-Sobernheimer-Eltern-aktiv-Lotsendienst-fuer-einen-sicheren-Grundschulweg-_arid,1055901.html

Schulgolf am Bad Sobernheimer

 

Maasberg

 

Große Begeisterung bei den Grundschülern

 

Bad Sobernheim. Nachdem Golf ja das Image als„Sport für Privilegierte, Reiche und Alte“ abgelegt hat und sich langsam zum Breitensport entwickelt – es gibt inzwischen rund 700 000 Golfer und Golferinnen in Deutschland –, findet dieser Sport mit dem kleinen runden Ball auch immer mehr Interesse bei der Jugend. Wie damals Steffi Graf und Boris Becker im Tennis sind nun Marcel Siem und Martin Kaymer die erfolgreichen Leitfiguren, denen nachzueifern gilt. Diesem gesteigerten Interesse Rechnung tragend hat der Golf und Health Club Maasberg seine Jugendarbeit weiter intensiviert und in Kooperation mit der Grundschule Bad

Sobernheim eine weitere AG gegründet. Zusätzlich zu den bereits laufenden Kinderkursen werden nun einmal pro Woche Schüler und Schülerinnen der 3. Klasse von der Schule abgeholt und vom Golflehrer Klaus Hartmann unterrichtet. Für die Schule und die Schüler ist alles kostenlos, Schläger und Bälle stellt der Golfclub zur Verfügung, und finanziert wird die Aktion durch Axel Stassen vom Hotel Maasberg Therme sowie einem Zuschuss vom Deutschen Golf Verband im Rahmen des Programms „Abschlag Schule“.

Die Einkäufe notieren lassen

11.09.2013 - BAD SOBERNHEIM

 

BILDUNG Fachmann rät, alltägliche Anlässe zur Lese- und Schreibförderung der Kinder zu nutzen

 

(red). Das neue Schuljahr bedeutet für die meisten Kinder Wiedersehen mit Freunden, Austausch von Ferienerlebnissen, Neugierde auf neue Klassen und Lehrer. Damit auch das Lernen leicht fällt, können Eltern ihre Kinder in vielfältiger Weise unterstützen. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe für Eltern der Grundschule berichtete Hans-Joachim Knoll, Leiter der Duden Institute für Lerntherapie Mainz und Bad Kreuznach, in einem Vortrag über die Möglichkeiten – und Grenzen – elterlicher Unterstützung.

Dabei geht es nicht um fachliche pädagogische Hilfe, sondern um die Schaffung eines lernfreundlichen Umfelds, betonte Knoll. Viele alltägliche Anlässe zum Schreiben oder Lesen lassen sich nutzen – etwa Spielekisten beschriften oder Einkaufszettel schreiben. Größen- und Zahlvorstellungen kann man fördern, wenn man gemeinsam etwas misst – mit dem Zollstock, der Küchenwaage oder einer Uhr. Eltern können hier Vorbilder sein und gleichzeitig Hilfe zur Selbsthilfe geben, weiß Knoll.

Auch eine Unterstützung bei der Lernorganisation ist hilfreich, sagte Knoll: Feste Übungszeiten, ein angemessener Zeitrahmen und ein funktional und angenehm gestalteter Arbeitsplatz helfen bei der Motivation. Und schließlich appellierte Knoll an die Eltern: „Fördern Sie ein positives Selbstbild bei Ihrem Kind!“

Wenn sich dennoch kein Erfolg einstellen will und das Lernen zur Qual wird, sollten sich Eltern beraten lassen, empfiehlt der Fachmann. Etwa zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zum Abitur sind von einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche betroffen. Eltern sollten erst nach einer tiefgründigen Diagnose entscheiden, ob und welche Unterstützung nötig ist. Fehlen wichtige Lernvoraussetzungen, kann das Kind bei einer Lerntherapie an den Ursachen seiner Lernprobleme arbeiten. Und es entwickelt effektive Lernstrategien. Kinder machten dann auch wieder die Erfahrung, dass sie beim Lernen erfolgreich sein können.

Klaus Lunkenheimer, der Leiter der Grundschule, bekräftigte das sinnvolle Zusammenwirken der Schule, der Eltern und anderer Institutionen und forderte die zahlreich anwesenden Eltern auf, weitere „brennende“ Themen für die Veranstaltungsreihe zu benennen.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung Bad Sobernheim

Über die Erfolge ihrer Schüler freuten sich Rektor Klaus Lunkenheimer und Lehrerin Hedi Hauck (unten, von links). Foto: Meyer
Über die Erfolge ihrer Schüler freuten sich Rektor Klaus Lunkenheimer und Lehrerin Hedi Hauck (unten, von links). Foto: Meyer

Känguru macht die Lehrerin stolz

17.06.2013 - BAD SOBERNHEIM

 

(red). Erfolgreich beim Känguru-Wettbewerb waren Schüler der 4. Klassen der Grundschule. Seit mehr als 12 Jahren werden sie von ihrer Lehrerin Hedi Hauck betreut, sie konnte stolz sein: Im bundesweiten Vergleich hatten zwei Schülerinnen in der Spitze abgeschlossen. Mit 87,50 Punkten hatte Fabienne Fuhr einen 3. Preis und mit 91,25 Punkten Julia Hardenberg einen 2. Preis erringen können. Für Julia Hardenberg gab es das T-Shirt für den größten Kängurusprung dazu.

Die Gewinner: Linus Bergauer, Niclas Bohr, Antonia Faber, Fabienne Fuhr, Lisa Marie Grammes, Julia Hardenberg, Mia Hildebrandt, Amir Jafari, Noah Ludwig, Hannah Müller, Laurin Müller, Jana Reichel, Niclas Reuther, Matthies Sander, Tim Schlarb, Juliette Schulze, Tizian Szeimies, Baran Uzunömür, Tjark Wenz, Philipp Winneknecht und Dennis Zipka.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung Bad Sobernheim

Lange hatten die Kinder der Bad Sobernheimer Grundschule für diesen Tag geprobt. Jetzt durften sie den Gästen das Musical „Vierfarbenland“ beim Schulfest singend und tanzend vorführen. Foto: Manfred Petzholdt
Lange hatten die Kinder der Bad Sobernheimer Grundschule für diesen Tag geprobt. Jetzt durften sie den Gästen das Musical „Vierfarbenland“ beim Schulfest singend und tanzend vorführen. Foto: Manfred Petzholdt

Kinder reisen ins „Vierfarbenland“

27.05.2013 - BAD SOBERNHEIM

 

(mp ). Als Rektor Klaus Lunkenheimer zum Schulfest der Bad Sobernheimer Grundschule begrüßte, hielt Petrus den Regen zurück; dafür war ab und zu die Sonne zu sehen. 300 Schüler und gut 600 Erwachsene – Eltern und Angehörige – freuten sich und feierten mit den Kindern. Thema des Festes war der Lesefrühling. Aktionen und Projekte rund ums Lesen zeigten und führten die Kinder vor. Etwa das Malen eines Buches, Lesezeichen basteln, den Eltern etwas vorlesen, ein Bücherflohmarkt, ein Gedicht schreiben und vieles mehr. Riesenandrang gab es beim Musical „Vierfarbenland“, das die Chor-AG, die Kreativ-AG und die Zirkus-AG gemeinsam einstudiert hatten. Knapp 70 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Schulfestes.

Der finanzielle Gewinn des Festes wird für die Einrichtung einer Bibliothek verwendet, informierte Dirk Basmer vom Förderverein.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung Bad Sobernheim 

Bild: Wilhelm Meyer
Das Führungsteam (links) für das Dreschen überzeugte seine Mitschüler aus der Klasse 3b vollends.

Der Weg vom Korn zum Brot

30.04.2013 - BAD SOBERNHEIM

Von Wilhelm Meyer

SCHÜLERFÜHRUNG Klassen drei und vier der Grundschule lernen Handgriffe vom Feld bis ins Backhaus kennen

 

 

Wenn am 5. Mai, 15 Uhr, die öffentliche Schülerführung „Vom Korn zum Brot“ im Freilichtmuseum stattfindet, dann sind die beiden 4. Klassen der Bad Sobernheimer Grundschule fit in allem, was Säen, Ernten, Dreschen, Mahlen und Backen angeht. An vier Stationen – Feld, Dreschscheune, Mühle und Backhaus – kann jeder im Freilichtmuseum sehen, welche Schritte es braucht, damit das tägliche Brot auf den Tisch kommt. Das zeigte die Klasse 4c jetzt erst einmal ihren jüngeren Mitschülern der 3b und 3d. Als Generalprobe für den 5. Mai.

Was alles nötig ist, bis ein Samenkorn mit guter Aussicht auf Gelingen gesät werden kann, gab es auf Station 1 zu erfahren. Bis hin zum Fruchtwechsel hatten sich die Schüler Gedanken gemacht.

Im Dreschschuppen gleich gegenüber konnten die Schüler der dritten Klassen erfahren, wie früher mit Dreschflegeln das Korn bearbeitet wurde, damit es sich aus seiner Hülle herausschäle. Auch dass man sorgfältig immer wieder auf Abstand geht, wenn das Gegenüber gerade drischt, brachten die Führer ihren Mitschülern bei. So kann keiner verdroschen werden.

Als dritte Station folgte die Mühle, aus Korn wird Mehl, bis schließlich am Schul- und Backhaus die Sache rund wurde. Aus Mehl wird Brot.

Bei vier Stationen konnte Hedi Hauck, die Klassenlehrerin der 4c, natürlich nicht überall zugleich sein. Unterstützung hatte sie in Jonas Scheidtweiler, dem FSJler und Josef Kurazolla, der ein Praktikum an der Schule ableistet. Dabei war von Anfang an auch die Museumspädagogin des Freilichtmuseums Monika Ebers. Einen Kooperationsvertrag hatten Schule und Museum schon im vergangenen Jahr abgeschlossen.

Ein wichtiges Ziel der Grundschule laut Konrektorin Daniela Flügel: Am Ende der Grundschulzeit sollen die Schüler in der Lage sein, einen sachlichen Vortrag allein und frei zu halten. Das haben die Viertklässer im Freilichtmuseum bereits unter Beweis gestellt.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung Bad Sobernheim

Die Kinder zeigten, was sie schon mit den neuen Musikgeräten gelernt haben. Hinten von links: Werner Bohn, Ernst Fechter, beide vom Kuratorium der Stiftung.Daniela Flügel, Konrektorin, Dr. Hans-Gert Dhonau, Vorsitzender des Kuratoriums, Klaus Lunkenheimer
Die Kinder zeigten, was sie schon mit den neuen Musikgeräten gelernt haben. Hinten von links: Werner Bohn, Ernst Fechter, beide vom Kuratorium der Stiftung.Daniela Flügel, Konrektorin, Dr. Hans-Gert Dhonau, Vorsitzender des Kuratoriums, Klaus Lunkenheimer

„Kochendörfer hätte seinen Spaß“

23.02.2013 - BAD SOBERNHEIM

Von Manfred Petzholdt

GRUNDSCHULE Stiftung übergibt Instrumente / Jungen und Mädchen können schon gut darauf spielen

Freude bei den Kindern in der Grundschule: Neue Musikgeräte haben sie von der Helmut Kochendörfer Stiftung erhalten. Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung machten jetzt die offizielle Übergabe in der Schule. Die Kinder zeigten, dass sie schon mit den neuen Geräten umgehen können, sangen und spielten für die Gäste ein Lied.

Hans-Gert Dhonau, Werner Bohn und Ernst Fechter vom Kuratorium der Stiftung waren überrascht, wie gut die Kinder schon mit den neuen Musikgeräten umgehen können. „Sie können sehen was wir hier mit den Instrumenten machen“, so begrüßte Rektor Klaus Lunkenheimer die Mitglieder der Stiftung. „Ich bin begeistert, freue mich zu sehen, was aus dieser Spende geworden ist“, sagte Hans-Gert Dhonau. Das Geld für die Instrumente sei gut angelegt, so Dhonau weiter. „Helmut Kochendörfer, der Gründer der Stiftung, war ja auch Musiker, der würde sich freuen, wenn er das hier sehen könnte“, ergänzte Hans-Gert Dhonau. Zwei Schülerinnen überreichten ein Plakat an Dhonau, auf dem sie für die Instrumente dankten.

Für knapp tausend Euro wurden die Musikgeräte angeschafft. Über Boom Wackers, Klanghölzer, ein Cajon, ein Bass Xylophone und Djemben freuten sich besonders die Musiklehrerinnen Ingrid Schilly, Kitry Gentner- Knöbel und Inga Sax. Ex-Rektor Werner Bohn freute sich, wieder einmal in seiner Schule zu sein. Als er die Kinder fragte, kennt ihr noch das schöne Lied, das wir immer gesungen haben? Da schallte ihm ein mehrstimmiges Ja entgegen und die fröhliche Kinderschar stimmte das Lied vom alten Dorfschulmeisterlein an. Am 25. ist das große Schulfest, da werden die Kinder ein Musical aufführen und da kommen natürlich auch die neuen Musikgeräte der Grundschule zum Einsatz.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung Bad Sobernheim

 

Die Grundschul-Kicker aus dem West-Kreis am Mittwochmittag in der Dr.-Werner-Dümmer-Halle Sobernheims. Martin Köhler
Die Grundschul-Kicker aus dem West-Kreis am Mittwochmittag in der Dr.-Werner-Dümmer-Halle Sobernheims. Martin Köhler

Kreisentscheid West im Hallenfußball in Sobernheim: Waldböckelhein und Bockenau sind weiter

Bad Sobernheim - 43 Tore in zwölf Spielen und nur ein einziges 0:0. Die Sobernheimer Münchwiesen-Grundschüler ließen es am Mittwochmorgen bei ihrem Futsal-Hallenturnier in der Dr.-Werner-Dümmler-Halle so richtig krachen. Waldböckelheim und Bockenau sind weiter.

Futsal ist die vom Weltfußballverband FIFA offiziell anerkannte Variante des Hallenfußballs. Der Kreisentscheid West wurde ausgetragen. Sieben Grundschulen stellten acht Teams. Der Gastgeber, die Bad Sobernheimer Grundschule, war als einzige mit zwei Mannschaften angetreten, die in ihren Gruppen die Ränge 2 und 4 belegten. Mit dabei waren außerdem: Waldböckelheim (Sieger Gruppe A), Dominik-Grundschule Kirn (Zweitplatzierter A), und Monzingen (Dritter A); Bockenau (Sieger Gruppe B), Meisenheim (Dritter B) und Hennweiler (Vierter B).

Die zwei Erstplatzierten fahren Mitte März nach Bad Kreuznach zum großen Kreisentscheid. Grundschul-Rektor Klaus Lunkenheimer (oben rechts) dankte am Ende den beiden Referees der Sobernheimer Realschule plus für den unparteiischen Einsatz und auch dem Helfer und Hallensprecher Karlfried Büttner. art ⋌Foto: Martin Köhler

 

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